Tier

Räuchern für Tiere

© daniela meile | tierkraft.ch
© daniela meile | tierkraft.ch

Wie funktioniert das Räuchern für Tiere?

Räuchern ist eine traditionelle, sanfte und natürliche Methode, Körper und Seele zu heilen. Und sie funktioniert nicht nur beim Menschen - gerade Tiere profitieren von den Schätzen der Natur. Probleme unserer vierbeinigen Freunde mit Fell, Zähnen, Magen, Wunden oder Parasiten, aber auch Verhaltensstörungen bekommen wir damit leichter in den Griff.

 

 

Viele befürchten, dass der Geruch für Tiere zu stark sein könnte. Das trifft bei ätherischen Ölen auch zu. Beim Räuchern allerdings ist die Intensität wesentlich geringer, und wenn die richtigen Zutaten verwendet werden, zeigen Tiere keine Abwehr. Der Rauch, der durch das Erhitzen der Zutaten entsteht, erreicht jede Zelle des Körpers des Tieres und kann daher sehr schnell wirken. 

Warum eigentlich Heilkräuter für Tiere?

Wild lebende Tiere kennen die Apotheke der Natur sehr genau und fressen bei Erkrankungen gezielt bestimmte Gräser, Blätter, Rinden oder Wurzeln. Hunde und Katzen fressen Gras, wenn sie den Speichelfluss oder die Verdauung fördern oder erbrechen wollen. Pferde kauen bei Verdauungsproblemen auf bestimmten Pflanzen herum, die sie sonst nie fressen. Pferde sind von Natur aus enorm gut darin, die Pflanzen einzusetzen, die ihnen guttun. Meist sind Pferdewiesen aber eher auf den Bedarf von Rindern abgestimmte Graswiesen, wo sie die benötigten Kräuter nicht finden. Auch unsere Haustiere erjagen sich ihre Nahrung in der Regel nicht mehr selbst. Deshalb sind bei unseren Haus- und Nutztieren wir Menschen als "Therapeuten" gefragt. 

 

Die Kräuterheilkunde gehört zu den ältesten aller Therapiemethoden. Sie zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass sie gut verträglich und nebenwirkungsarm ist. Sie wird von allen Völkern und eben auch intuitiv von Tieren angewandt. Viele Arzneimittel der sogenannten westlichen Schulmedizin entstammen ursprünglich der Pflanzenheilkunde. Es waren vor allem volksheilkundliche Heiler, Bauern und Hirten, die ihre Erfahrungen über die Wirkung von Wildkräutern auch erkrankten Tieren zugutekommen liessen.

 

Eine regelrechte Tiermedizin entstand jedoch erst im 4. und 5. Jahrhundert, als militärische Erfolge von gesunden Pferden abhingen. Die alten Stallmeister legten ihre Erkenntnisse schriftlich nieder und begründeten so die moderne Veterinärmedizin. In diesen frühen Schriften hatten Heilpflanzen einen hohen Stellenwert.

 

Da die Haltung von Tieren für immer mehr Menschen ein Hobby darstellt, erfährt auch die Kräuterheilkunde zunehmend wieder Wertschätzung. Die Zufütterung von Heilkräutern stellt eine naturnahe Möglichkeit der Gesunderhaltung unserer Haustiere dar. Auch wenn Sie hochwertige Tiernahrung oder eine BARF-Fütterung einsetzen, ist dies eine sinnvolle Ergänzung.

Möchten Sie einen Termin vereinbaren?

Gerne bespreche ich mit Ihnen ob eine Räucherung nur am Tier oder auch an seinem Lebensplatz/Stall/Voliere Sinn macht.

 

Sollte die Behandlung nur am Tier nötig sein, behandle ich Hunde in meinem Praxisraum. Bei Grosstieren, Katzen, Vögeln... oder ängstlichen Tieren, komme ich gerne zu Ihnen Nachhause/Stall/Voliere. Auf Wunsch können Grosstiere oder Tiere die durch den Transport keinen grösseren Stress erleiden aber auch auf unserem Hofgelände/Praxisraum behandelt werden. 

 

Bitte kontaktieren Sie mich um einen Termin zu vereinbaren.